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Jetzt sind wir schon einmal halb um Mallorca rumgesegelt und bereits auf dem Absprung nach Ibiza. Tina und Michu haben uns dabei begleitet. Und wir können sagen, wir haben ihnen ein reichhaltiges Programm geboten: Erstmal sitzen wir zwei Tage im Hafen fest und wettern wegen (zu) starkem Wind ab. Damit der Crew nicht langweilig wird, ist die Einführung ausführlicher als sonst und wir versuchen uns mit Spleissen. Dann geht’s endlich los – aber leider am ersten Segeltag mit 3 Meter hohen Wellen… Ziel ist Cala Rajada – unsere Crew ist sehr glücklich, als wir am Abend im Hafen festmachen. Und: Sie bleiben tapfer an Bord. Weiter geht’s nun mit wunderbarem Segelwind und -wetter, so dass die ersten Tage bald vergessen sind. Wir reisen der Küste entlang und besuchen Porto Cristo und ganz im Süden erreichen wir die Insel Cabrera. Zweimal ankern wir als (noch) einziges Schiff in der Bucht und baden bei bereits warmen Sonnentagen im Meer. Eine wunderbare Woche zu viert, die in Erinnerung bleiben wird. Vor zwei Tagen haben uns Tina und Michu wieder verlassen, sie bestiegen die Fähre nach Barcelona und wir haben in Palma in die Ballermann-Meile besucht… Wir können es fast nicht glauben. Da sind ganze Strassen voller deutscher Biergärten und -hallen, wohlgemerkt, mitten am Nachmittag gut besucht. Die ersten Schlager ertönen morgens um 10 Uhr… Man kann viel Unspanisches konsumieren. Münchner Weissbier, Thüringer Wurst, Jägermeister-Shots, Matjesbrötchen, um nur einige Beispiele zu nennen. Und: Die Touristen tragen meist Fussball-Dresses. Mit Emblemen von den Bayern, den Magdeburgen bis zu den Borussen. Weiter sind wir – wie für die meisten Mallorca-Besuchenden ein Muss – mit der historischen Strassenbahn nach Soller getuckert. Sie passiert dabei das wenig besiedelte Landesinnere mit Orangen-, Zitronen- und Olivenplantagen soweit das Auge reicht. und haben das Tal der Orangen besucht. Da sich ein ideales Wind- und Wetterfenster geöffnet hat, beschliessen wir, morgen nach Ibiza zu reisen. 67 Meilen. Das heisst etwa 12 Stunden Fahrt und darum früh aufstehen… Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir nach Mallorca zurückkommen, um noch Orte wie Andratx und Porto Colom zu besuchen.
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Seit knapp einer Woche sind wir im Hafen von Port Pollença. Heute ist Vorbereitungstag, denn am Abend erreichen uns unsere ersten Gäste in diesem Jahr – Michu und Tina.
Die Überfahrt nach Mallorca verläuft ohne Probleme. Der Wind lädt einige Stunden zum Segeln ein, so dass wir auf der langen Strecke doch 33% segeln können. Mehr haben wir nicht erwartet, mussten wir doch den hohen Wellengang abwarten. Die Wellen sind jedoch noch recht hoch. Die Suppe, die ich zum Abendessen koche, schaukelt schön auf dem Herd. Auch die erste Schlafphase ist noch ganz schön wackelig. Je näher wir den Balearen kommen, desto ruhiger wird die See. Die Ankunft in Port Pollença ist dann schon recht sommerlich warm – ein wahrer Genuss. Auch, weil wir beim Anlegen von zwei Lieben mit winkenden und offenen Armen empfangen wurden: Geesche und Octi lernten wir letzten Herbst hier kennen. Eine Automechanikerin/Informatikerin und ein Programmierer mit einer wunderschön gepflegten Hallberg 31, die hier ihr Paradies gefunden haben. Weltoffen, herzlich, gastfreundlich, wunderbar. Es war immer klar, dass wir einige Tage in Port Pollença bleiben wollen, um das Landesinnere zu besuchen. Wir mieten für zwei Tage einen Roller und fahren ans Cap Formentor. Da waren wir nicht die Einzigen. Es ist Velosaison. Geschätzt Hunderte von Radlern sind unterwegs zu diesem Cap. Leider aber auch Autos, welche auf dieser engen Strasse fast nur behindern. So entscheiden wir uns, weitere Berge nicht auch noch zu befahren, da dort sicherlich genauso viele Radler unterwegs sein werden. Auf Google Maps ist jedenfalls immer Stau gemeldet… Alcudia und Pollença standen auch auf dem Programm zum Besichtigen. In Alcudia wollten wir eigentlich unsere Crew in Empfang nehmen, das gelingt jedoch nicht, da der Hafen voll ist. So verläuft die Woche rasend schnell. Zweimal sind wir aufs Meer rausgefahren, einmal zum Segeln, einmal um die Logge mit dem GPS zu kalibrieren und unsere neue Ankerboje zu testen. Morgen kommt nochmals recht starker Mistral-Wind auf, so dass wir einen weiteren Tag im Hafen bleiben werden. Dann jedoch startet unsere Weiterfahrt zu viert Richtung Palma. Wir sind gespannt! |




































