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Seit knapp einer Woche sind wir im Hafen von Port Pollença. Heute ist Vorbereitungstag, denn am Abend erreichen uns unsere ersten Gäste in diesem Jahr – Michu und Tina.
Die Überfahrt nach Mallorca verläuft ohne Probleme. Der Wind lädt einige Stunden zum Segeln ein, so dass wir auf der langen Strecke doch 33% segeln können. Mehr haben wir nicht erwartet, mussten wir doch den hohen Wellengang abwarten. Die Wellen sind jedoch noch recht hoch. Die Suppe, die ich zum Abendessen koche, schaukelt schön auf dem Herd. Auch die erste Schlafphase ist noch ganz schön wackelig. Je näher wir den Balearen kommen, desto ruhiger wird die See. Die Ankunft in Port Pollença ist dann schon recht sommerlich warm – ein wahrer Genuss. Auch, weil wir beim Anlegen von zwei Lieben mit winkenden und offenen Armen empfangen wurden: Geesche und Octi lernten wir letzten Herbst hier kennen. Eine Automechanikerin/Informatikerin und ein Programmierer mit einer wunderschön gepflegten Hallberg 31, die hier ihr Paradies gefunden haben. Weltoffen, herzlich, gastfreundlich, wunderbar. Es war immer klar, dass wir einige Tage in Port Pollença bleiben wollen, um das Landesinnere zu besuchen. Wir mieten für zwei Tage einen Roller und fahren ans Cap Formentor. Da waren wir nicht die Einzigen. Es ist Velosaison. Geschätzt Hunderte von Radlern sind unterwegs zu diesem Cap. Leider aber auch Autos, welche auf dieser engen Strasse fast nur behindern. So entscheiden wir uns, weitere Berge nicht auch noch zu befahren, da dort sicherlich genauso viele Radler unterwegs sein werden. Auf Google Maps ist jedenfalls immer Stau gemeldet… Alcudia und Pollença standen auch auf dem Programm zum Besichtigen. In Alcudia wollten wir eigentlich unsere Crew in Empfang nehmen, das gelingt jedoch nicht, da der Hafen voll ist. So verläuft die Woche rasend schnell. Zweimal sind wir aufs Meer rausgefahren, einmal zum Segeln, einmal um die Logge mit dem GPS zu kalibrieren und unsere neue Ankerboje zu testen. Morgen kommt nochmals recht starker Mistral-Wind auf, so dass wir einen weiteren Tag im Hafen bleiben werden. Dann jedoch startet unsere Weiterfahrt zu viert Richtung Palma. Wir sind gespannt!
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Vor einer Woche sind wir in El Masnou auf unserer EOS angekommen. Wie immer sind die ersten Tage mit Arbeiten am Schiff verplant. Dass wir aber so viel Zeit zum Arbeiten bekommen, haben wir uns so nicht vorgestellt. Eigentlich dachten wir im Vorfeld, Ende März längst auf Mallorca zu sein. Unser Hafenplatz-Vertrag läuft da auch aus. Aber der Wind will anders. Der will, dass wir uns noch ein bisschen auf dem Festland stillhalten. Denn der Mistral bläst seit Tagen und er weht direkt ans Ostkap Mallorcas. Momentan fauchen Windböen mit weit über 40 Knoten. Tja, so arbeiten wir halt weiter und gönnen uns jedoch auch ein paar Tage Barcelona.
Unsere EOS war, wie eine Freundin bemerkte, in der Kosmetik. Wir haben das Unterwasser abspritzen lassen. Die Segel sind gesetzt. Weiter haben wir die Teakfugen geschnitten und die Fussreeling abgeschliffen und lackiert. Weiter wollen wir noch das Teakdeck säubern und eine neue Lifeline einziehen. Ach, und der Kühlschrank soll eine neue Dichtung bekommen. Die zu montieren ist aber gar nicht so einfach. Oder anders: wir wissen noch nicht wie… Langsam aber sicher sehen wir doch eine Möglichkeit, die Überfahrt nach Mallorca zu schaffen. Ende der Woche soll es laut Wind- und Wetterbericht losgehen. Beim Hafenbüro haben wir bereits abgeklärt, dass unser Platz erst ab Mai wieder gebucht ist und wir solange auf unserem Platz bleiben könnten… Am 23. März starten wir unseren Frühjahrstörn. Von unserem aktuellen Liegeplatz El Masnou bei Barcelona wollen wir die Balearen zu See und Land erkunden. Geplant ist die Überfahrt übers Cap Formentor nach Pollença, Alcudia, Palma de Mallorca Isla Cabrera, Ibiza, Formentera, Soller und ca. Ende Juni zurück Juni El Masnou. Dort – während der heissen und teuren Zeit – wird die EOS wieder im Hafen liegen und auf uns für den Herbsttörn warten. Wetter und Wind wird die Route und die Termine bestimmen. Wir werden euch hier weiter berichten... Heute geht’s zurück ans Festland zu unserem Winterplatz im Hafen von El Masnou nahe Barcelona. Gegen Abend wollen wir los und werden ungefähr morgen Mittag unseren neuen Hafenplatz erreichen. Wir liegen des nachts vom Swell gebeutelt in unseren Kojen und versuchen zu schlafen – notabene in einer der wunderhübschen Ankerbuchten, die wir auf Instagram und Status posteten . Auf einmal ein ohrenbetäubender Lärm im Schiff und danach rauschendes Wasser! Wir, sofort hellwach - in Sekundenbruchteilen gehen uns die verschiedensten Szenarien durch den Kopf. Woher kommt das Wasser. Wassereinbruch? Im Salon? – Nichts. Wir folgen dem Geräusch nach vorne, da ein Rauschen – Und: Entwarnung – unsere Dusche läuft. Durch das stete Rollen des Schiffes hat sich die Duschvorrichtung verselbständigt und irgendwie den Wasserhahn in Gang gesetzt. Wir sind einfach nur heilfroh, dass kein Leck im Schiff ist. Dabei sind wir eigentlich ganz gemütlich dabei, von Ankerbucht zu Ankerbucht an der Südseite von Menorca zu reisen. Eine Bucht schöner als die andere und wirklich nicht so viele Schiffe, so dass wir nachmittags immer Platz finden. Die Hochsaison ist vorbei, man spürt es deutlich. |





























