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Mallorca

10/3/2025

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Heute geht’s zurück ans Festland zu unserem Winterplatz im Hafen von El Masnou nahe Barcelona. Gegen Abend wollen wir los und werden ungefähr morgen Mittag unseren neuen Hafenplatz erreichen.

Ja, was bleibt uns da in Erinnerung? Wie waren unsere Eindrücke? Sehr ambivalent. Wir haben Schönes, aber auch weniger Schönes gesehen.

Menorca bestach mit seinen wunderbaren, einsamen Ankerbuchten ohne jeglichen Lichtersmog. Man sah zum Teil die Milchstrasse, so klar waren die Nächte. Mit diesen Eindrücken verlassen wir Menorca und fahren in eine erste Bucht von Mallorca. Während des Tages ist diese Bucht hübsch mit zwei grossen Hotelblöcken. Des nachts jedoch blinken diese Hotelblöcke wie viereckige Weihnachtsbäume!!! Die nächste Bucht: Wir hören von weitem deutsche Schlager – unsere EOS liegt sicher 500m weit auf dem Wasser entfernt. Wir packen das Dinghy und wollen mal schauen, was da mitten am Nachmittag abgeht. Ja, da sehen wir die Touristen zu deutschem Schlager auf den Tischen tanzen, überall verstreut leere Bierbecher. Abends jedoch ist die Bar verstummt. Wir kommen in die erste Stadt: Es ist Sonntag und überall aus den Bars läuft deutsche Bundesliga… Ja, das sind zum Teil schockierende Eindrücke. Es gibt aber auch hier wunderbare Orte. Porto Cristo, Rafael Nadals Heimat, ist ein hübsches Städtchen. Wir liegen dort übrigens vis-à-vis seiner Superyacht, welche geschätzt so breit ist, wie unser Schiff lang. Ein weiteres Bijou ist Port de Pollença. Hier warten wir seit 3 Tagen auf die Rückfahrt ans Festland. Der Ort ist auch sehr touristisch, aber man kann schnell raus und es erwartet einen ein schönes Wandergebiert.

Fazit: Wir kommen wieder, wollen nächsten April Mallorca entdecken. Es gibt noch viel zu sehen. Erst ein sehr kleiner Teil der Insel haben wir in den letzten 10 Tagen entdeckt. 
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Jetzt heisst es von der Segelsaison Abschied nehmen. Im nächsten Frühjahr geht es dann wieder los. Vielleicht kommen wir im Winter mal runter. Das wissen wir momentan noch nicht.

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Menorca

9/23/2025

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Wir liegen des nachts vom Swell gebeutelt in unseren Kojen und versuchen zu schlafen – notabene in einer der wunderhübschen Ankerbuchten, die wir auf Instagram und Status posteten  . Auf einmal ein ohrenbetäubender Lärm im Schiff und danach rauschendes Wasser! Wir, sofort hellwach - in Sekundenbruchteilen gehen uns die verschiedensten Szenarien durch den Kopf. Woher kommt das Wasser. Wassereinbruch? Im Salon? – Nichts. Wir folgen dem Geräusch nach vorne, da ein Rauschen – Und: Entwarnung – unsere Dusche läuft. Durch das stete Rollen des Schiffes hat sich die Duschvorrichtung verselbständigt und irgendwie den Wasserhahn in Gang gesetzt. Wir sind einfach nur heilfroh, dass kein Leck im Schiff ist. Dabei sind wir eigentlich ganz gemütlich dabei, von Ankerbucht zu Ankerbucht an der Südseite von Menorca zu reisen. Eine Bucht schöner als die andere und wirklich nicht so viele Schiffe, so dass wir nachmittags immer Platz finden. Die Hochsaison ist vorbei, man spürt es deutlich.
Bis wir hier ankommen müssen wir uns gedulden. Nach zwei Tagen in Marseille können wir nicht mehr im Hafen bleiben, da eine Regatta stattfindet und der Hafen ausgebucht ist. So finden wir im touristischen Cassis eine neue Bleibe. Hier warten wir ein geeignetes Wetterfenster für die Überfahrt nach Menorca ab. Dabei erkunden wir zu Fuss die Calanques und nehmen es gemütlich. Am 14. September ist es soweit, wir starten in der Früh und können bei idealen Verhältnissen bis zum Einnachten mit flotter Geschwindigkeit segeln. Leider schläft abends der Wind ein und kommt nicht mehr so richtig, so dass wir gezwungen sind, den Rest zu motoren. Wetterkarten und Apps haben etwas anderes gezeigt, aber dem Wetter sind die Apps halt egal! Trotzdem sind wir glücklich die Überfahrt ohne Zwischenfall hinter uns gebracht zu haben. In Mahon tasten wir uns ein bisschen an die Balearen ran. Beide waren wir noch nie in diesem Gebiet. 
Wie gesagt, verbringen wir wunderbare Tage am Anker an der Südküste von Menorca. Oft nehmen wir das Dinghy (zu deutsch: Schlauch-Beiboot), gehen an Land und erkunden zu Fuss die Küste. Morgen werden wir in Ciutadella ganz im Westen der Insel einen Hafen ansteuern und schlechtes Wetter, diesmal zum Teil auch Regen und Gewitter, aussitzen. Wie es dann weitergeht, wissen wir noch nicht. Geht’s nach rechts – an die Nordküste von Menorca oder nach links, rüber nach Mallorca. Der Wind wird es entscheiden.
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Côte d’Azur

9/9/2025

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Da sind wir nun im Vieux Port von Marseille! Mein Wunsch war es, einmal hier einzufahren. Dass der Vieux Port soooo gross und langgezogen ist, konnte ich mir im Vorfeld nicht vorstellen, obwohl wir vor langer Zeit schon mal zu Fuss hier waren. Nun ja, wir haben es geschafft.

Nach einem schier endlosen Tschüss-Sagen in Loano geht es am 31. August los Richtung Westen. Wir kommen recht flott voran haben dabei meist schönen Segelwind. Drei Tage wettern wir in Häfen ab, einmal in Fréjus, wo es uns knapp vor einem grossen Gewitter in den Hafen reicht und zwei Tage bleiben wir in Le Lavandou. Dort bleiben wir jedoch nicht nur wegen des starken Windes, sondern auch, weil wir in diesem Hafen ein bisschen nach Hause kommen. Schliesslich haben wir hier vor zwei Jahren unsere Reise gestartet, da unsere EOS dort zum Verkauf lag. Zufälligerweise ist auch Alain Dosios, der Voreigner der EOS, vor Ort. So kommt es zu einem Wiedersehen. Wir freuen uns sehr, ihn und die Stadt mit den verbundenen Emotionen wieder zu sehen. «On est devenu amis», bemerkt Alain…

Bis Le Lavandou ist uns die Gegend bekannt, wir passieren Menton, erneut Roquebrune und wie bereits erwähnt Fréjus. Aber die Weiterreise nach Westen ist Neuland. Bei Giens gehen wir nach einem wunderbaren Segeltag vor Anker und geniessen die Ruhe und den Vollmond. Der kommende Tag wird nochmals zum wunderbaren Segeltag und wir legen fast 50 Seemeilen zurück. Kurz vor Marseille steuern wir den Windschutz einer Bucht an und ankern erneut. Diesmal beobachten wir die Mondfinsternis. Es ist schon spektakulär, wenn sich innerhalb einer Stunde der Mond von einer Sichel in eine Kugel verwandelt…

​Die letzten paar Meilen nach Marseille sind schnell zurückgelegt.

Die erste Etappe unserer Herbstrunde haben wir erreicht. Hier verlässt uns Anita – mit fast 240 gesegelten Seemeilen im Logbuch – wieder. Wir warten nun hier auf ein günstiges Windfenster, um die Überfahrt nach Menorca, 200 Seemeilen oder 40 Segelstunden am Stück, zu starten. Das dauert wohl noch bis Ende der Woche. 

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Letzte Tage in Loano

8/30/2025

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Da sind wir nun, die letzten Tage in Loano – genau zwei Jahre haben wir diesen Hafenplatz belegt. Dabei haben wir viele Bekanntschaften geschlossen, da wir ja nicht immer nur am Reisen waren, sondern auch vor Ort im Hafen weilten, meist mit irgendwelchen Arbeiten beschäftigt. So auch diese Woche. Aber von vorne:
Die Reise geht mit dem Zug von Worben nach Loano. Es ist nicht die erste Fahrt mit dem Zug, sicher aber die Längste – ganze 15 Stunden dauert die Reise. Erster Grund ist, dass wir wegen Bauarbeiten nicht über Domodossola reisen konnten. Das verlängert die Reise ungemein. Bis Mailand sind wir aber on time und steigen in den nächsten Zug. Dieser kann die Türen nicht schliessen, so dass wir in Mailand festsitzen. Kein Problem, zwei Stunden später fährt der nächste Zug. Dieser kann die Türen schliessen und fährt auch pünktlich ab. Aber vor Piacenza geht nichts mehr. Knappe zwei Stunden sitzen wir fest. Dann endlich geht’s weiter. Anstelle von 18 Uhr sind wir um 22 Uhr endlich am Ziel. Aber das Gute: Auch um 23.30 Uhr erhalten wir noch eine Pizza und kühles Bier.
Diese letzten Tage sind voller Arbeiten und Abschiede. Die frischgewaschenen Segel müssen wieder gesetzt und anschliessend getestet werden. Da ist der erste Tag schon vorbei. Abends werden wir nach Calice (Finale) Ligure eingeladen, um eine Ferienwohnung von Marco, unserem Elektriker zu begutachten und mit Schweizerischem Auge zu beurteilen. Ein Bijou und Geheimtipp! Erst nach Mitternacht und feinem lokalen Nachtessen sind wir wieder zurück. Der nächste Tag wird der Elektronik gewidmet. Marco ist dabei und zerbricht sich den Kopf, weil der neu eingebaute Log-Sensor nicht mit dem Plotter kommuniziert. Darum ist auch dieser Tag schnell vorbei. Am späten Nachmittag erhält Daniel spontan einen Fotoauftrag von Marcos Partnerin: Die Ferienwohnungen für Werbung fotografieren. Dann kommt das Schwierigste und Mühsamste. Wir müssen für unseren Unterliekstrecker vom Gross ein gebrochener Sockel der Umlenkrolle ersetzen, der durch das Deck verschraubt ist. So nehmen wir die ganze Decke im Schlafzimmer ab, um das hinzubekommen. Eine knifflige und mühsame Arbeit, die stabil und wasserdicht sein soll. Sikaflex, einmal mehr… Den Thermofühler des Backofen sollte auch noch geflickt werden – dies gelingt uns jedoch nicht. So müssen wir den Backofen immer noch mit gedrückter Taste «bei Flamme» halten. Man stelle sich vor, wenn ein Brot 30 Minuten gebacken werden muss, drückt jemand – also ich – eine halbe Stunde auf diese Taste… So, aber jetzt sind wir parat. 
Denn, heute Abend kommt Anita, unser Besuch, und begleitet uns bis Marseille. Am Sonntag geht’s los.

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EOS – Werftaufenthalt

8/9/2025

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Unsere EOS muss aus dem Wasser gehoben werden. Nicht, dass etwas Spezielles kaputt wäre, nein, das Unterwasser muss gereinigt, wie auch neu gestrichen werden. Nebenbei werden alle Ventile geprüft und eine neue Logge eingesetzt. Da unsere EOS zu den kleinen Schiffen gehört, ist diese Arbeit in Loano nur während der Sommermonate Juli und August möglich. Bereits im Januar haben wir diesen Termin gebucht.
 
So fährt Daniel Mitte Juli erneut nach Loano, um bei den Arbeiten dabei zu sein. Nebenbei ersetzt er mit «unserem» Elektriker Marco die Batterien. Dabei legen die beiden vorne im Bug für unser Bugstrahlruder eine weiter Batterie ein. Diese Arbeiten dauern eine gute Woche. Unter grosser Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit wird geschuftet. Daniel hat gar nichts dagegen, dass es Ende Juli, Anfang August in der Schweiz angenehm kühl ist, als er wieder heimkehrt.
 
Nun ist die EOS für neue Abenteuer bereit. Am 25. August reisen wir mit dem Zug zurück nach Loano und unsere Herbstrunde westwärts mit dem Endziel Barcelona startet.
 

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Korsikas Westküste

6/8/2025

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Seit gestern liegen wir im Hafen Calvi. Unsere Rundreise um Korsika und den  toskanischen Inseln ist beendet. Wir warten hier auf ein Wetterfenster, um die Überfahrt zurück nach Loano mit möglichst vielen Meilen unter Segel zurücklegen zu können. Die Windprognose gibt jedoch in der kommenden Woche nicht allzu viele Knoten an.


Mit sehr viel Wetterglück dürfen wir die Westküste Korsikas in Angriff nehmen. Uns war vorher nicht bewusst, wie wenige Häfen man anlaufen kann. Pianottoli, Propriano, Ajaccio, Cargèse und eben Calvi. Pianottoli steuern wir von Sardinien aus direkt an. Die Windverhältnisse sind damals noch sehr sportlich. Mit gut 27 bis 30 Knoten Wind steuern wir immer «Hoch am Wind» nach Korsika rüber. Sogar unsere Trinquette (Sturmfock) ist gerefft. Mitten im Nirgendwo ist der Hafen Pianottoli, Einkaufen mit dem Rad bergan mindestens 20 Minuten – und wirklich bergan!!!

Weiter geht’s im nächsten Abschnitt nach Propriano, auch da Hoch am Wind, aber nicht mehr so streng. Dann ist Schluss mit Häfen, Ajaccio lassen wir links liegen. Wir segeln Tag für Tag eine kurze Etappe von 10 bis 15 Meilen nordwärts und ankern jeweils abends in wunderschönen Buchten mit kitschig schönen Stimmungen. Oft nehmen wir das Dingi (Schlauchboot) hervor und erkunden die Umgebung zu Fuss. Die Landschaft erinnert eher an den Norden. Norwegen und Irland kommen uns dabei immer wieder in den Sinn.
Auf Höhe Girolata passiert mir ein Missgeschick, welches Daniel auf dem WhatsApp-Status schon zelebriert hat. Eine fiese Wurzel stellt mit das «Beinhäggli» und ich lande unsanft am Boden. Ansonsten verlaufen die Tage friedlich, unspektakulär und ruhig: Morgens vor dem Frühstück ein Bad im Meer und bei Sonnenuntergang das letzte. Dazwischen segeln, wandern und baden wir. In Cargèse müssen wir kurz wieder Einkäufe tätigen. Auch diesmal ist das Dorf oben am Hang. Wir gehen die Strecke zusammen zu Fuss, zum Glück tragen sich die schweren Einkäufe besser abwärts… 
Ja, wir hatten grosses Glück mit dem Wetter. Dadurch konnten wir  die Westküste so friedlich und ohne Stress bewältigen. Wir sind dankbar dafür.

Was bleibt? Viele wunderbare Eindrücke. Wir haben wieder viel gelernt und auch bei Vielem Routine gewonnen. Beispielsweise war für uns nach einem Ankermanöver auf Elba, bei dem wir einen versenkten Aussenborder mit hochzogen, klar: Ab jetzt immer mit Ankerboie, um nötigenfalls den Anker mit der Trippleine auszugraben. Apropos Ankern: Auch bei 17 – 20 Knoten Wind kann man ankern, was bei flachem Meer und wenig Wind die schönste Form von Übernachten ist.

Bereits im April loszureisen hat sich gelohnt. Auch wenn wir zu Beginn noch oft mit Mütze und warm verpackt segelten. Dafür waren noch wenige Schiffe unterwegs. In den letzten Wochen merkte man schon, dass der Sommer kommt. Die Buchten sind voller, die Häfen auch und in den Orten hört man neben Französisch und Italienisch oft auch Deutsch und Englisch.
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Sobald wir in Loano ankommen, unser Schiff geputzt und einige Sachen repariert sind, geht es nach Hause. Wir machen jetzt Sommerpause in Worben und werden Ende August wieder nach Lonao anreisen – zum letzten Mal. Denn wir haben für den nächsten Winter ein Quartier in El Masnou, einem Vorort von Barcelona.

¡España, allá vamos!
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Korsika – Mystische Westküste

6/8/2025

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​Strasse von Bonifacio

5/27/2025

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Zwischen Korsika und Sardinien liegt die Strasse von Bonifacio. Berüchtigt durch starke Winde. Der Mistral wird hier wie durch eine Düse gepresst. Wir überqueren die Strasse von Bonifacio 4 Mal in zwei Wochen...
Von Porto Vecchio aus fahren wir in gemütlichen Tagesetappen nach Olbia. Fast jeden Abend ankern wir in einer Bucht und geniessen die schönen Tage. Diese beschliessen wir meist mit einem Bad im noch kühlen Meer.  Nur während der ersten Überquerung der Strasse von Bonifacio geraten wir in einen gründlichen Regenschauer, so dass wir den Radar einschalten müssen, um die Übersicht zu behalten.

In Olbia gabeln wir wie bereits angekündigt Mägu auf und verbringen eine Woche rund um die Strasse von Bonifacio. Mit ihm segeln wir rüber nach Bonifacio. In diesen Hafen einzufahren ist nicht ganz einfach. Man fährt einen Fjord rein, der stark frequentiert ist. Sowohl die Fähre, welche Sardinien mit Korsika verbindet, wie bereits jetzt unzählige Ausflugsboote und Freizeitboote, wie wir, fahren hier ein und aus. Im Hafenführer heisst es, es sei es etwas für starke Nerven…
Von hinten verfolgt uns die Fähre, von vorne kommen die Ausflugsboote und von der Seite der Wind!
​Einmal drinnen ist es eine recht spektakuläre Stadt. Nach zwei Tagen verlassen wir Bonifacio mit dem Ziel Maddalena. Leider lässt diese Woche das Ankern nicht zu, da wir oft über 20 Knoten Wind auch des Nachts haben. So fühlen wir uns in einem Hafen sicherer. Der Zufall will es, dass ein alter Freund Mämfu auch hier in der Gegend ist und so treffen wir ihn zu einem zNacht in Palau. 
Heute Nachmittag verlässt uns Mägu wieder und wir machen uns auf den Weg zum letzten Abschnitt dieser Frühlingsreise. Es ist ja auch schon bald Sommer, auf alle Fälle auf diesen Breitengraden. Ziel ist es die Westküste Koriskas nordwärts zu reisen. Wir müssen jedoch achtgeben, dass wir nicht zu viel Mistral abbekommen. Denn dieser weht ja bekanntlich aus West und die Ufer Koriskas sind im Westen sehr steil und steinig…
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Elba

5/7/2025

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​Von Elba bleiben uns zwei Dinge in Erinnerung: Viele wunderschöne Ankerbuchten und einen zerrissenen Gennaker (Leichtwindsegel).
Portroferraio / Elba
Ankerbucht
Auf zum Segelmacher...
Segelmacher-Atelier...
Porto Azurro
Eine Untiefe mitten im Meer – Faro dello Scoglio d'Africa
Isola di Montecristo
Ankerbucht bei Porto Vecchio
Zuerst zum Schönen: Ab Ggiglio segeln wir erneut nordwärts mit dem Ziel Elba und ankern regelmässig in wunderschönen Buchten. Auf Elba selbst wechseln wir zum Teil nur die Bucht. Dabei kommt nun endlich unser Dingy (Gummi-Beiboot) zum Einsatz. Wir geniessen diese Zeit sehr, auch weil keine grossen Distanzen zurückgelegt werden. Manchmal getrauen wir uns schon ins noch kühle Wasser.

Dann kommt die Reise nach Portoferraio: Wir planen die Reise seriös, wissen, dass es um viele Buchten und Kaps herum geht, da wir im Süden von Elba sind und im Uhrzeigersinn herum segeln wollen. Wind ist angesagt, aber es ist keiner da, so dass wir motoren müssen. Dann auf einmal, yess, etwas räumlicher Wind. Gennaker raus und flott geht’s voran. Aber, au weia, plötzlich sind da über 20 Knoten - nicht Böen, die schnell vorbeigehen. Und eins kommt zum anderen. Zuviel Wind (bis 30 Knoten) und Winddreher. Alle anderen Segler rund ums uns nehmen ihre Tücher runter, wir auch. Leider rollt der Gennaker nicht schön ein, so dass wir ihn bergen müssen. Dabei ein erneuter Winddreher und ratsch, unser Segel zerreisst…
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In Portoferraio angekommen, suchen wir einen Segelmacher. Einen gefunden, ist er bereit, dieses Segel innerhalb von 3 Tagen zu reparieren. Überglücklich verlassen wir Portoferraio und segeln nach Porto Azzurro. Dort treffen wir unsere Nachbarn Christiane und Wädi. Sie machen dort in der Nähe Ferien und besuchen uns auf unserem Schiff. Mit dem Bus reisen wir nach drei Tagen zurück nach Portoferraio und holen das reparierte Segel ab. Am nächsten Tag reisen wir weiter südwärts. 
Jetzt sitzen wir bereits im Süden von Korsika vor Porto Vecchio in einer Ankerbucht und geniessen den ruhigen Morgen. Weiter geht es nun Richtung Olbia, Sardinien. Dort werden wir unseren nächsten Besuch aufgabeln – Mägu.
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Dies und Das ohne Farbe

4/27/2025

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Calvi, 3. April. Quallenteppich.
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Cap Corse, 12.April – Küstenfunkstelle
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Bastia, 18. April.
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22. April – Der Sonne und Elba entgegen.
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Giglio Porto, 25. April. Marine-Veteran an der Gedenkfeier der Gemeinde Isola del Giglio zum 80. Jahrestag der Befreiung Italiens.
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