kaesermann.info
  • EOS – Der Blog
  • EOS – Der Standort
  • EOS – Das Schiff

Mallorca – Ferien in Port Andratx

5/27/2026

0 Kommentare

 
Bild
Einfahrt bei Port Andratx.
Mit einem Ritt auf hohen Wellen, bei achterlichem Wind von oft über 7 Knoten Speed verlassen wir Ibiza bei Sant Antoni de Portmany und kehren zurück nach Mallorca.

Port Andratx ist das Ziel, eine Stadt im Westen Mallorcas, vom Massentourismus völlig unberührt. Hier bleiben wir für zehn Tage und kommen so auch mental zur Ruhe. In Andratx finden wir einen Yanmar-Mechaniker, der sich unseren Motor anschaut und feststellt, dass die Gummifüsse, welche den Motor dämpfen, ersetzt werden müssen. Zudem muss das Wellenlager und die Wellendichtung kontrolliert und eventuell repariert werden. Dies an Land… Aber: Niemand hat Zeit, diese Arbeiten zu erledigen. Wir fragen in El Masnou – «unserem» Hafen an der spanischen Küste – an, ob wir früher zurückkommen dürfen – dies sei jederzeit möglich. Weiter fragen wir in der Werft von El Masnou nach, ob während der Monate Juni bis August die Arbeiten erledigt werden können. Auch in El Masnou hat es einen Yanmar-Servicebetrieb. Auch er, nach Beurteilung von Fotos, kommt zum gleichen Ergebnis, wie der Mechaniker in Andratx: Wir können mit der Eos weiterreisen, aber möglich viel unter Segel… Der 15. Juni ist für den Kran im Varadero und für die Reparaturarbeiten gebucht. 
Das alles beruhigt uns sehr, so dass wir nun wieder etwas entspannen und unsere «Ferien» auf Andratx geniessen können.

Mallorca hat ein geniales, dichtes und gut freuquentiertes Autobus-Netz. Wir machen viele Ausflüge, gehen wandern und geniessen die Bergwelt im Westen. Ja, Mallorca hat wirklich wunderbare Ecken, abseits vom bekannten Rummel!
Diese zehn Tage sind schnell vergangen und wir reisen weiter. Endlich ist mal wieder etwas ruhigeres Wetter angesagt und ja, der Sommer kommt. So segeln wir gemütlich der Küste entlang in Richtung Südosten und übernachten zweimal in wunderbaren Ankerbuchten. Bei Sa Rapità sind wir die Einzigen in der Bucht. Sowas haben wir in diesem Frühjahr noch kaum erlebt.

Cala Figuera wäre mit 14 Seemeilen Entfernung nicht weit. Da der Wind jedoch, wieder einmal anders als prognostiziert, stark und «auf die Nase» kommt, segeln wir im Zickzack-Kurs mit 11 Wenden 30 Seemeilen… Mit einem gesunden Motor hätten wir wahrscheinlich diesen ab und zu eingesetzt…

Cala Figuera, ein wunderbares kleines Städtchen an einem Mini-Fjord gelegen mit nur vier Gastliegeplätzen. Wir liegen hier eine Nacht alleine am Steg. Auch hier gibt’s kaum Massentourismus, wir bleiben drei Tage, wandern und geniessen. 

Ab jetzt planen wir nicht mehr weit voraus, da der nächste Mistral bereits in den Startlöchern ist. Wir wollen vor ihm rüber ans Festland und müssen deshalb Tag für Tag bereit sein, um loszusegeln. Wir haben definitiv keine Lust, nochmals einen Tag mit zehrendem Wellen-Geschaukel unterwegs zu sein…

Irgendwie ist die Zeit im Nu verflossen, wir haben alles andere gemacht, als Blog geschrieben und Fotos herausgesucht: Wir sind gewandert, haben uns an die plötzlich gekommene Hitze angewöhnt und in der Nacht zu schlafen versucht und haben an den Stränden von Cala Rajada ein paar freie Quadratzentimeter für unsere Tüechli gesucht... 

Nun sind wir bereits zur letzten Etappe dieses Frühjahrs-Törns gestartet: Die ¨Überfahrt von Cala Rajada (Mallorca) nach El Masnou an der spanischen Küste bei Barcelona. Dort werden wir erwartet und dort wird am 15. Juni unser Schiff gepflegt und repariert.

Also: Entschuldigt bitte, weitere Fotos werden folgen...


0 Kommentare

Ibiza – Formentera

5/10/2026

0 Kommentare

 
Bild
Eigentlich wären wir schon zurück auf Mallorca und würden eine Woche in Andratx sitzen und nichts tun… Eigentlich. Es kommt aber anders.

Letzten Freitag morgens um 6 starten wir den Motor, heben den Anker und eine Leine kringelt sich um unseren Propeller – gar nichts geht mehr. Wir werfen sofort die Anker, die Crew eines Nachbarschiffs hilft uns unser manöverierunfähiges 10 Tonnen-Schiff zu fixieren. Um 7 Uhr, als es hell wird, steigt Daniel ins kalte Wasser und will schauen, ob er die Leine lösen kann, es geht nicht. Also muss ein Taucher her. Gegen Mittag ist einer da, und löst die Leine vom Propeller, der Motor läuft wieder. Im Leerlauf jedoch vibriert und tönt er eigenartig, unsympathisch. Wir schaffen es unter Motor in den nächsten Hafen, San Antonio. Tja, da sitzen wir immer noch. Aber wenn alles gut läuft, geht’s morgen nun wirklich los Richtung Mallorca. Dort suchen wir uns einen Yanmar-Mechaniker, der Motor und Antriebswelle besichtigt, um zu entscheiden, wie weiter. Mal sehen. Auf alle Fälle haben wir keinen Wassereinbruch. Auch zwei Tage später nicht. Das ist die Hauptsache…

Aber von Anfang an: Kaum, nach Tagwache im Morgengrauen und 11stündiger Fahrt, auf Ibiza angekommen, erreicht uns eine Message einer unbekannten spanischen Nummer: «Möne», die Freundin unserer lieben Schwägerin Esther erwartet uns in einer halben Stunde bei der Hafenapotheke… ziemlich müde und übelriechend freuen wir uns natürlich trotzdem auf den herzlichen Empfang von Monika und Juan, die uns mit wunderbaren Orangen und Grapefruits aus ihrem Garten und einer Flasche eigenem «Hierba» verwöhnen. Sie betreiben übrigens die «Apartamentos Pat des Camp» mit wunderbarem Ausblick direkt aufs Meer...
​
Nach einem Ruhetag in Santa Eulària wollen wir uns ein Highlight auf Ibiza nicht entgehen lassen: Den Hippie Market «Las Dalias», San Carlos im Landesinneren. Mit einem Bus erreichen wir das Spektakel und lassen uns treiben. Natürlich riecht es nach Räucherstäbchen, Patchouli und anderem. Uns interessiert fast mehr die Geschichte des Marktes als den Markt an sich. Denn: Siehe da, Bob Marley, Nina Hagen und viele andere Namhafte waren vor uns auch da…
Wer Interesse hat, hier der Link zu Las Dalias.

Nach den Tagen im Hafen von Santa Eulària starten wir die Reise um die Insel herum. Da es kaum Häfen hat, ist von vorne hin klar, dass wir grundsätzlich ankern werden.

Wir haben die Insel mittlerweile fast zweimal umkreist. Denn seit gut einer Woche dreht ein Tief hartnäckig rund um Ibiza und die Kaltfronten wechseln sich ab. So sind wir jeden Morgen gezwungen, zu schauen, wo wir am Abend den Anker werfen können, um einigermassen windgeschützt zu schlafen. Es klappt zwar nicht immer, aber der Anker hält dennoch jedes Mal.

Die beiden Inseln bestechen mit einer wunderbaren Küste. Was haben wir für schöne Plätze gefunden. Steile Felsenklippen und karibisches Meer – eine breite Palette! Die Landschaft ist unglaublich abwechslungsreich. Man ist immer gespannt, was ums nächste Eck hervorkommt. In einer Bucht angekommen fahren wir meist mit dem Dinghy (Beiboot) an Land und spazieren der Küste entlang, um den Ankerplatz von oben zu besichtigen. Das verändert jedes Mal die Perspektive. Was recht erstaunt, sind die vielen Boote. In Mallorca waren wir noch viel einsamer unterwegs. Was uns im Vorfeld nicht bewusst war, ist, dass Ibiza eine Party-Insel ist. Da wird gefestet, was das Zeug hält. Aber nicht in Clubs oder so, sondern am Strand oder auf Motoryachten. Da werden wohl Motoryachten mit Skipper gechartert, ab geht es in eine Bucht und die Bässe werden hochgestemmt. Solange nur eine Yacht in der Bucht ist, dröhnt auch nur ein Bass. Besonders am Wochenende sind häufig mehrere Bässe in verschiedenen Rhythmen hörbar. Sobald die Sonne sich senkt, gehen die Partygäste heim und es wird wunderbar ruhig. Dies beschränkt sich aber auf Formentera und die Südwestküste. Im Norden ist es einsamer und schön ruhig.
​
Nun sind wir gespannt, wie sich Mallorca knapp drei Wochen später präsentiert…
Einmal mehr ein Tagesanbruch: Überfahrt Mallorca – Ibiza
Flower Power auf dem Hippie-Markt «Las Dallas».
Ja, der Bus kommt wirklich! Gutes Busnetz auf Ibiza.
Cala Jondal
Cala Jondal
Unterwegs zur Cala Comte
Unterwegs zur Cala Comte
Cala Comte
Cala Comte
Formentera: Ankerbucht Espalmador
Formentera: Cala Espalmador
Formentera: Cala Espalmador
Formentera: Ankerbucht Espalmador
Formentera: Cala Espalmador
Ibiza Stadt
Ibiza Stadt
Ibiza Stadt
Ibiza Stadt
Saline auf Formentera
Saline auf Formentera
Saline auf Formentera
Saline auf Formentera
Abendstimmung am Anker
Fast voller Mond auf Formentera
0 Kommentare

Mallorca

4/24/2026

0 Kommentare

 
Bild

Jetzt sind wir schon einmal halb um Mallorca rumgesegelt und bereits auf dem Absprung nach Ibiza.

Tina und Michu haben uns dabei begleitet. Und wir können sagen, wir haben ihnen ein reichhaltiges Programm geboten: Erstmal sitzen wir zwei Tage im Hafen fest und wettern wegen (zu) starkem Wind ab. Damit der Crew nicht langweilig wird, ist die Einführung ausführlicher als sonst und wir versuchen uns mit Spleissen. Dann geht’s endlich los – aber leider am ersten Segeltag mit 3 Meter hohen Wellen… Ziel ist Cala Rajada – unsere Crew ist sehr glücklich, als wir am Abend im Hafen festmachen. Und: Sie bleiben tapfer an Bord. Weiter geht’s nun mit wunderbarem Segelwind und -wetter, so dass die ersten Tage bald vergessen sind. Wir reisen der Küste entlang und besuchen Porto Cristo und ganz im Süden erreichen wir die Insel Cabrera. Zweimal ankern wir als (noch) einziges Schiff in der Bucht und baden bei bereits warmen Sonnentagen im Meer. Eine wunderbare Woche zu viert, die in Erinnerung bleiben wird.

Vor zwei Tagen haben uns Tina und Michu wieder verlassen, sie bestiegen die Fähre nach Barcelona und wir haben in Palma in die Ballermann-Meile besucht…
Wir können es fast nicht glauben. Da sind ganze Strassen voller deutscher Biergärten und -hallen, wohlgemerkt, mitten am Nachmittag gut besucht. Die ersten Schlager ertönen morgens um 10 Uhr… Man kann viel Unspanisches konsumieren. Münchner Weissbier, Thüringer Wurst, Jägermeister-Shots, Matjesbrötchen, um nur einige Beispiele zu nennen. Und: Die Touristen tragen meist Fussball-Dresses. Mit Emblemen von den Bayern, den Magdeburgen bis zu den Borussen.

Weiter sind wir – wie für die meisten Mallorca-Besuchenden ein Muss – mit der historischen Strassenbahn nach Soller getuckert. Sie passiert dabei das wenig besiedelte Landesinnere mit Orangen-, Zitronen- und Olivenplantagen soweit das Auge reicht. und haben das Tal der Orangen besucht. 
​
Da sich ein ideales Wind- und Wetterfenster geöffnet hat, beschliessen wir, morgen nach Ibiza zu reisen. 67 Meilen. Das heisst etwa 12 Stunden Fahrt und darum früh aufstehen… Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir nach Mallorca zurückkommen, um noch Orte wie Andratx und Porto Colom zu besuchen.
Port Pollença: Vorbereitung auf die Badesaison...
Port Pollença: Um 30 Knoten Wind – Wir bleiben noch im sicheren Hafen...
Port Pollença: Der Mistral bläst immer noch – Wir versuchen uns mit Augspleiss.
Port Pollença – Cala Rajada: Nach dem Mistral hat es noch ordentlich Welle...
Steuern will geübt sein.
Badestopp – Die Wassertemperatur ist noch etwas für Harte...
Grill on Board.
Gennacker hissen.
Sand + Blau
Insel Cabrera – Leuchtturm an der Punta de n'Ensiola.
Insel Cabrera: Mit dem Beiboot in die Cova Blava.
Flaute. Baden und Seagulls füttern...
Ballermann – Wir wollen uns vergewissern...
Ballermann: An der Schinkenstrasse gibts fast jedes (deutsche) Dress...
Ballermann: Peter Wackel live, Bier und Bauchtanz ab 10 Uhr.
Schinkenstrasse: Schaschlik und Nostalgie-Ostdeutscher...
Ferrocarril de Soller.
Hinterland bei Soller: Zitronen und Orangen soweit das Auge reicht.
Port Soller – Tranvia.
Hinterland Soller und Palma: Pfirsich, Zitronen, Orangen und Oliven.
0 Kommentare

Port Pollença – Mallorca

4/11/2026

0 Kommentare

 
Bild
5. April // 0630 – Mallorca, Cabo Formentor in Sicht.

Seit knapp einer Woche sind wir im Hafen von Port Pollença. Heute ist Vorbereitungstag, denn am Abend erreichen uns unsere ersten Gäste in diesem Jahr – Michu und Tina.

Die Überfahrt nach Mallorca verläuft ohne Probleme. Der Wind lädt einige Stunden zum Segeln ein, so dass wir auf der langen Strecke doch 33% segeln können. Mehr haben wir nicht erwartet, mussten wir doch den hohen Wellengang abwarten. Die Wellen sind jedoch noch recht hoch. Die Suppe, die ich zum Abendessen koche, schaukelt schön auf dem Herd. Auch die erste Schlafphase ist noch ganz schön wackelig. Je näher wir den Balearen kommen, desto ruhiger wird die See. Die Ankunft in Port Pollença ist dann schon recht sommerlich warm – ein wahrer Genuss. Auch, weil wir beim Anlegen von zwei Lieben mit winkenden und offenen Armen empfangen wurden: Geesche und Octi lernten wir letzten Herbst hier kennen. Eine Automechanikerin/Informatikerin und ein Programmierer mit einer wunderschön gepflegten Hallberg 31, die hier ihr Paradies gefunden haben. Weltoffen, herzlich, gastfreundlich, wunderbar.

Es war immer klar, dass wir einige Tage in Port Pollença bleiben wollen, um das Landesinnere zu besuchen. Wir mieten für zwei Tage einen Roller und fahren ans Cap Formentor. Da waren wir nicht die Einzigen. Es ist Velosaison. Geschätzt Hunderte von Radlern sind unterwegs zu diesem Cap. Leider aber auch Autos, welche auf dieser engen Strasse fast nur behindern. So entscheiden wir uns, weitere Berge nicht auch noch zu befahren, da dort sicherlich genauso viele Radler unterwegs sein werden. Auf Google Maps ist jedenfalls immer Stau gemeldet… Alcudia und Pollença standen auch auf dem Programm zum Besichtigen. In Alcudia wollten wir eigentlich unsere Crew in Empfang nehmen, das gelingt jedoch nicht, da der Hafen voll ist.

So verläuft die Woche rasend schnell. Zweimal sind wir aufs Meer rausgefahren, einmal zum Segeln, einmal um die Logge mit dem GPS zu kalibrieren und unsere neue Ankerboje zu testen. Morgen kommt nochmals recht starker Mistral-Wind auf, so dass wir einen weiteren Tag im Hafen bleiben werden. Dann jedoch startet unsere Weiterfahrt zu viert Richtung Palma. Wir sind gespannt!
Sonnenaufgang bei der Überfahrt
Monduntergang bei der Überfahrt – Land in Sicht
Cabo Formentor
Cap Formentor
Cap Formentor - jetzt von oben
Sicht aufs Cap Formentor
Am Cap Formentor mit den unzähligen Radlern
Stau am Cap Formentor mit den unzähligen Autos
Cap Formentor von der anderen Seite
Die Bucht von Port Pollença
Port Pollença
Pollença – die Stadt im Landesinneren
In der Bucht von Pollença schöner Wind und keine Welle
Segelausflug in der Bucht von Port Pollença
Segelausflug in der Bucht von Port Pollença
Geesche und Octi
0 Kommentare

Wir wären bereit…

3/31/2026

0 Kommentare

 
Bild
Vor einer Woche sind wir in El Masnou auf unserer EOS angekommen. Wie immer sind die ersten Tage mit Arbeiten am Schiff verplant. Dass wir aber so viel Zeit zum Arbeiten bekommen, haben wir uns so nicht vorgestellt. Eigentlich dachten wir im Vorfeld, Ende März längst auf Mallorca zu sein. Unser Hafenplatz-Vertrag läuft da auch aus. Aber der Wind will anders. Der will, dass wir uns noch ein bisschen auf dem Festland stillhalten. Denn der Mistral bläst seit Tagen und er weht direkt ans Ostkap Mallorcas. Momentan fauchen Windböen mit weit über 40 Knoten. Tja, so arbeiten wir halt weiter und gönnen uns jedoch auch ein paar Tage Barcelona.

Unsere EOS war, wie eine Freundin bemerkte, in der Kosmetik. Wir haben das Unterwasser abspritzen lassen. Die Segel sind gesetzt. Weiter haben wir die Teakfugen geschnitten und die Fussreeling abgeschliffen und lackiert. Weiter wollen wir noch das Teakdeck säubern und eine neue Lifeline einziehen. Ach, und der Kühlschrank soll eine neue Dichtung bekommen. Die zu montieren ist aber gar nicht so einfach. Oder anders: wir wissen noch nicht wie…
​
Langsam aber sicher sehen wir doch eine Möglichkeit, die Überfahrt nach Mallorca zu schaffen. Ende der Woche soll es laut Wind- und Wetterbericht losgehen. Beim Hafenbüro haben wir bereits abgeklärt, dass unser Platz erst ab Mai wieder gebucht ist und wir solange auf unserem Platz bleiben könnten…
0 Kommentare

Die See ruft...

3/20/2026

0 Kommentare

 
Am 23. März starten wir unseren Frühjahrstörn.
Von unserem aktuellen Liegeplatz El Masnou bei Barcelona wollen wir die Balearen zu See und Land erkunden. Geplant ist die Überfahrt übers Cap Formentor nach Pollença, Alcudia, Palma de Mallorca Isla Cabrera, Ibiza, Formentera, Soller und ca. Ende Juni zurück Juni El Masnou. Dort – während der heissen und teuren Zeit – wird die EOS wieder im Hafen liegen und auf uns für den Herbsttörn warten. Wetter und Wind wird die Route und die Termine bestimmen.

Wir werden euch hier weiter berichten...
0 Kommentare

Mallorca

10/3/2025

0 Kommentare

 

Heute geht’s zurück ans Festland zu unserem Winterplatz im Hafen von El Masnou nahe Barcelona. Gegen Abend wollen wir los und werden ungefähr morgen Mittag unseren neuen Hafenplatz erreichen.

Ja, was bleibt uns da in Erinnerung? Wie waren unsere Eindrücke? Sehr ambivalent. Wir haben Schönes, aber auch weniger Schönes gesehen.

Menorca bestach mit seinen wunderbaren, einsamen Ankerbuchten ohne jeglichen Lichtersmog. Man sah zum Teil die Milchstrasse, so klar waren die Nächte. Mit diesen Eindrücken verlassen wir Menorca und fahren in eine erste Bucht von Mallorca. Während des Tages ist diese Bucht hübsch mit zwei grossen Hotelblöcken. Des nachts jedoch blinken diese Hotelblöcke wie viereckige Weihnachtsbäume!!! Die nächste Bucht: Wir hören von weitem deutsche Schlager – unsere EOS liegt sicher 500m weit auf dem Wasser entfernt. Wir packen das Dinghy und wollen mal schauen, was da mitten am Nachmittag abgeht. Ja, da sehen wir die Touristen zu deutschem Schlager auf den Tischen tanzen, überall verstreut leere Bierbecher. Abends jedoch ist die Bar verstummt. Wir kommen in die erste Stadt: Es ist Sonntag und überall aus den Bars läuft deutsche Bundesliga… Ja, das sind zum Teil schockierende Eindrücke. Es gibt aber auch hier wunderbare Orte. Porto Cristo, Rafael Nadals Heimat, ist ein hübsches Städtchen. Wir liegen dort übrigens vis-à-vis seiner Superyacht, welche geschätzt so breit ist, wie unser Schiff lang. Ein weiteres Bijou ist Port de Pollença. Hier warten wir seit 3 Tagen auf die Rückfahrt ans Festland. Der Ort ist auch sehr touristisch, aber man kann schnell raus und es erwartet einen ein schönes Wandergebiert.

Fazit: Wir kommen wieder, wollen nächsten April Mallorca entdecken. Es gibt noch viel zu sehen. Erst ein sehr kleiner Teil der Insel haben wir in den letzten 10 Tagen entdeckt. 
​
Jetzt heisst es von der Segelsaison Abschied nehmen. Im nächsten Frühjahr geht es dann wieder los. Vielleicht kommen wir im Winter mal runter. Das wissen wir momentan noch nicht.

0 Kommentare

Menorca

9/23/2025

0 Kommentare

 

Wir liegen des nachts vom Swell gebeutelt in unseren Kojen und versuchen zu schlafen – notabene in einer der wunderhübschen Ankerbuchten, die wir auf Instagram und Status posteten  . Auf einmal ein ohrenbetäubender Lärm im Schiff und danach rauschendes Wasser! Wir, sofort hellwach - in Sekundenbruchteilen gehen uns die verschiedensten Szenarien durch den Kopf. Woher kommt das Wasser. Wassereinbruch? Im Salon? – Nichts. Wir folgen dem Geräusch nach vorne, da ein Rauschen – Und: Entwarnung – unsere Dusche läuft. Durch das stete Rollen des Schiffes hat sich die Duschvorrichtung verselbständigt und irgendwie den Wasserhahn in Gang gesetzt. Wir sind einfach nur heilfroh, dass kein Leck im Schiff ist. Dabei sind wir eigentlich ganz gemütlich dabei, von Ankerbucht zu Ankerbucht an der Südseite von Menorca zu reisen. Eine Bucht schöner als die andere und wirklich nicht so viele Schiffe, so dass wir nachmittags immer Platz finden. Die Hochsaison ist vorbei, man spürt es deutlich.
Bis wir hier ankommen müssen wir uns gedulden. Nach zwei Tagen in Marseille können wir nicht mehr im Hafen bleiben, da eine Regatta stattfindet und der Hafen ausgebucht ist. So finden wir im touristischen Cassis eine neue Bleibe. Hier warten wir ein geeignetes Wetterfenster für die Überfahrt nach Menorca ab. Dabei erkunden wir zu Fuss die Calanques und nehmen es gemütlich. Am 14. September ist es soweit, wir starten in der Früh und können bei idealen Verhältnissen bis zum Einnachten mit flotter Geschwindigkeit segeln. Leider schläft abends der Wind ein und kommt nicht mehr so richtig, so dass wir gezwungen sind, den Rest zu motoren. Wetterkarten und Apps haben etwas anderes gezeigt, aber dem Wetter sind die Apps halt egal! Trotzdem sind wir glücklich die Überfahrt ohne Zwischenfall hinter uns gebracht zu haben. In Mahon tasten wir uns ein bisschen an die Balearen ran. Beide waren wir noch nie in diesem Gebiet. 
Wie gesagt, verbringen wir wunderbare Tage am Anker an der Südküste von Menorca. Oft nehmen wir das Dinghy (zu deutsch: Schlauch-Beiboot), gehen an Land und erkunden zu Fuss die Küste. Morgen werden wir in Ciutadella ganz im Westen der Insel einen Hafen ansteuern und schlechtes Wetter, diesmal zum Teil auch Regen und Gewitter, aussitzen. Wie es dann weitergeht, wissen wir noch nicht. Geht’s nach rechts – an die Nordküste von Menorca oder nach links, rüber nach Mallorca. Der Wind wird es entscheiden.
n hier klicken.

0 Kommentare

Côte d’Azur

9/9/2025

0 Kommentare

 

Da sind wir nun im Vieux Port von Marseille! Mein Wunsch war es, einmal hier einzufahren. Dass der Vieux Port soooo gross und langgezogen ist, konnte ich mir im Vorfeld nicht vorstellen, obwohl wir vor langer Zeit schon mal zu Fuss hier waren. Nun ja, wir haben es geschafft.

Nach einem schier endlosen Tschüss-Sagen in Loano geht es am 31. August los Richtung Westen. Wir kommen recht flott voran haben dabei meist schönen Segelwind. Drei Tage wettern wir in Häfen ab, einmal in Fréjus, wo es uns knapp vor einem grossen Gewitter in den Hafen reicht und zwei Tage bleiben wir in Le Lavandou. Dort bleiben wir jedoch nicht nur wegen des starken Windes, sondern auch, weil wir in diesem Hafen ein bisschen nach Hause kommen. Schliesslich haben wir hier vor zwei Jahren unsere Reise gestartet, da unsere EOS dort zum Verkauf lag. Zufälligerweise ist auch Alain Dosios, der Voreigner der EOS, vor Ort. So kommt es zu einem Wiedersehen. Wir freuen uns sehr, ihn und die Stadt mit den verbundenen Emotionen wieder zu sehen. «On est devenu amis», bemerkt Alain…

Bis Le Lavandou ist uns die Gegend bekannt, wir passieren Menton, erneut Roquebrune und wie bereits erwähnt Fréjus. Aber die Weiterreise nach Westen ist Neuland. Bei Giens gehen wir nach einem wunderbaren Segeltag vor Anker und geniessen die Ruhe und den Vollmond. Der kommende Tag wird nochmals zum wunderbaren Segeltag und wir legen fast 50 Seemeilen zurück. Kurz vor Marseille steuern wir den Windschutz einer Bucht an und ankern erneut. Diesmal beobachten wir die Mondfinsternis. Es ist schon spektakulär, wenn sich innerhalb einer Stunde der Mond von einer Sichel in eine Kugel verwandelt…

​Die letzten paar Meilen nach Marseille sind schnell zurückgelegt.

Die erste Etappe unserer Herbstrunde haben wir erreicht. Hier verlässt uns Anita – mit fast 240 gesegelten Seemeilen im Logbuch – wieder. Wir warten nun hier auf ein günstiges Windfenster, um die Überfahrt nach Menorca, 200 Seemeilen oder 40 Segelstunden am Stück, zu starten. Das dauert wohl noch bis Ende der Woche. 

0 Kommentare

Letzte Tage in Loano

8/30/2025

0 Kommentare

 

Da sind wir nun, die letzten Tage in Loano – genau zwei Jahre haben wir diesen Hafenplatz belegt. Dabei haben wir viele Bekanntschaften geschlossen, da wir ja nicht immer nur am Reisen waren, sondern auch vor Ort im Hafen weilten, meist mit irgendwelchen Arbeiten beschäftigt. So auch diese Woche. Aber von vorne:
Die Reise geht mit dem Zug von Worben nach Loano. Es ist nicht die erste Fahrt mit dem Zug, sicher aber die Längste – ganze 15 Stunden dauert die Reise. Erster Grund ist, dass wir wegen Bauarbeiten nicht über Domodossola reisen konnten. Das verlängert die Reise ungemein. Bis Mailand sind wir aber on time und steigen in den nächsten Zug. Dieser kann die Türen nicht schliessen, so dass wir in Mailand festsitzen. Kein Problem, zwei Stunden später fährt der nächste Zug. Dieser kann die Türen schliessen und fährt auch pünktlich ab. Aber vor Piacenza geht nichts mehr. Knappe zwei Stunden sitzen wir fest. Dann endlich geht’s weiter. Anstelle von 18 Uhr sind wir um 22 Uhr endlich am Ziel. Aber das Gute: Auch um 23.30 Uhr erhalten wir noch eine Pizza und kühles Bier.
Diese letzten Tage sind voller Arbeiten und Abschiede. Die frischgewaschenen Segel müssen wieder gesetzt und anschliessend getestet werden. Da ist der erste Tag schon vorbei. Abends werden wir nach Calice (Finale) Ligure eingeladen, um eine Ferienwohnung von Marco, unserem Elektriker zu begutachten und mit Schweizerischem Auge zu beurteilen. Ein Bijou und Geheimtipp! Erst nach Mitternacht und feinem lokalen Nachtessen sind wir wieder zurück. Der nächste Tag wird der Elektronik gewidmet. Marco ist dabei und zerbricht sich den Kopf, weil der neu eingebaute Log-Sensor nicht mit dem Plotter kommuniziert. Darum ist auch dieser Tag schnell vorbei. Am späten Nachmittag erhält Daniel spontan einen Fotoauftrag von Marcos Partnerin: Die Ferienwohnungen für Werbung fotografieren. Dann kommt das Schwierigste und Mühsamste. Wir müssen für unseren Unterliekstrecker vom Gross ein gebrochener Sockel der Umlenkrolle ersetzen, der durch das Deck verschraubt ist. So nehmen wir die ganze Decke im Schlafzimmer ab, um das hinzubekommen. Eine knifflige und mühsame Arbeit, die stabil und wasserdicht sein soll. Sikaflex, einmal mehr… Den Thermofühler des Backofen sollte auch noch geflickt werden – dies gelingt uns jedoch nicht. So müssen wir den Backofen immer noch mit gedrückter Taste «bei Flamme» halten. Man stelle sich vor, wenn ein Brot 30 Minuten gebacken werden muss, drückt jemand – also ich – eine halbe Stunde auf diese Taste… So, aber jetzt sind wir parat. 
Denn, heute Abend kommt Anita, unser Besuch, und begleitet uns bis Marseille. Am Sonntag geht’s los.

0 Kommentare
<<Vorher

    Archiv

    Mai 2026
    April 2026
    März 2026
    Oktober 2025
    September 2025
    August 2025
    Juni 2025
    Mai 2025
    April 2025
    März 2025
    September 2024
    August 2024
    April 2024
    September 2023
    August 2023
    Juli 2023

    Categories

    Alle

Kristina + Daniel Käsermann | Quellenweg 3 – CH-3252 Worben | info(at)kaesermann.info
  • EOS – Der Blog
  • EOS – Der Standort
  • EOS – Das Schiff